Baugeschehen
2008

Die Kirchgemeinde hat dann im Spätsommer 2007 die Förderung der Orgelrestaurierung beantragt.
Die Landeskirche hat den Antrag befürwortet und an das Landesamt für Kultur und Denkmal- pflege weitergeleitet.
Nun warten alle Beteiligten – Kirchgemeinde, Förderverein, Orgelbauer –voller Hoffnung auf einen Bewilligungsbescheid aus dem Landesamt.
Und wir „Förderer“ müssen auch noch etwas sammeln, um den kompletten Betrag wirklich vorhalten zu können.


- die Orgel ist zur Zeit ausgebaut -

Stand der Orgelrestaurierung im Juni 2008

 Die Orgelbauer, Johann-Gottfried Schmidt, mit seiner Auszubildenden Marie-Elise Schmidt und seinem Praktikanten Jan Schumacher,  sind fleißig am Werk.

Im April wurde mit dem Ausbau wesentlicher Bestandteile der Orgel wie, Pfeifenwerk,  Windladen, Spieltisch und Mechanik begonnen. Diese Teile sind in die Werkstatt transportiert worden, wo die Restaurierungsarbeiten begannen.

Das Pfeifenwerk ist schon überholt. Dabei wurden in den Holzpfeifen Risse und offene Leimfugen verschlossen und notwendige Lederdichtungen erneuert. Am Metallpfeifenwerk mussten Risse und Brüche gelötet und Dellen ausgebeult werden.

Im 2. Bauabschnitt, Mai – Juni wird die Balganlage in der Kirche restauriert, da die Bälge zu groß zum Ausbauen sind. Dabei werden mürbes und gerissenes Leder erneuert und Risse im Holz verschlossen. Dafür benötigt der Orgelbauer 16 Felle Schafleder.

Der 3. Bauabschnitt wird sich wieder in der Werkstatt abspielen, denn dort werden die Windladen, der Spieltisch und die dazugehörige Mechanik restauriert.
Ab September dann beginnt der Wiedereinbau der Orgel.



Einbau der Orgelpfeifen im Oktober 2008


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