Baugeschehen
2007

Seit dem Gruß aus dem Advent des Vorjahres hat sich in unserer Kirche doch wieder einiges getan.
Bereits zum Weihnachtsfest konnte der gerettete Orgel-engel wieder an seinem angestammten Platz  begrüßt werden.
Im Frühjahr wurden die beiden gut erhaltenen mittelalterlichen Weihekreuze restauriert, und rechtzeitig zur kühlen Jahreszeit wurden die restlichen Arbeiten an der Decke ausgeführt.
Vor Beginn der Innenrenovierung hatte der Förderverein sich insbesondere des desolaten Schalldeckels der Kanzel angenommen. (Der „Zahn der Zeit“ hatte seit nun mehr als 300 Jahren nahezu ganze Arbeit geleistet!) Im Laufe des Jahres erfolgte die aufwändige Reparatur.
Bezahlt wurden die Rechnungen des Tischlers und der Restauratorin aus der Vereinskasse – also aus den Spenden, die Vereinsmitglieder und Kirchenfreunde gaben. In der ersten Adventswoche wurde der Schalldeckel wieder angebaut.

Er kann nun bei Gottesdiensten, Konzerten und Führungen bewundert werden.
Im Übrigen können wir davon ausgehen, dass somit bereits ein Drittel des Aufwandes zur Restaurierung der Kanzel geleistet ist – und dies so fast nebenbei, denn das Thema des Jahres war ja eigentlich ein anderes... 

Eigentlich wollten wir mit diesem Schreiben etwas mehr zum Thema „Orgelrestaurierung“ mitteilen. Nun müssen Sie mit einem „Zwischenbescheid“ vorliebnehmen.
Nachdem grundsätzlich die Restaurierungswürdigkeit unserer „Friese/Runge-Orgel“ festgestellt und ein Restaurierungsziel benannt wurde, konnten Kostenangebote von Fachfirmen eingeholt werden.
Dies geschah im Frühjahr.

Eine weitere Bedingung für die Förderfähigkeit war ein schlüssiges Finanzierungsmodell seitens der Kirchgemeinde. An dieser Stelle konnte der Förderverein die nötige Sicherheit bieten, indem er die Hälfte des zu erwartenden Eigenbeitrages (also ca. 12.000 €) zusicherte.

Die Kirchgemeinde hat dann im Spätsommer die Förderung der Orgelrestaurierung beantragt.
Die Landeskirche hat den Antrag befürwortet und an das Landesamt für Kultur und Denkmal- pflege weitergeleitet.
Nun warten alle Beteiligten – Kirchgemeinde, Förderverein, Orgelbauer –voller Hoffnung auf einen Bewilligungsbescheid aus dem Landesamt.
Und wir „Förderer“ müssen auch noch etwas sammeln, um den kompletten Betrag wirklich vorhalten zu können.


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